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Bachelorstudiengang Musiktherapie (B.A.)

Die Musiktherapie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung psychischer und körperlicher Gesundheit. Sie ist als wissenschaftsbasierte Gesundheitsprofession mit umfangreicher Fachliteratur, breiten Forschungsaktivitäten und vielen Fachgesellschaften zunehmend international etabliert und anerkannt.

Als akademischer Ausbildungsberuf wird Musiktherapie in Deutschland seit mehr als 40 Jahren entwickelt und weist eine hohe Ausbildungsexpertise auf. Das Studium qualifiziert für die künstlerisch-therapeutische Arbeit in Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens sowie in freier Praxis und bietet darauf aufbauend den Zugang zu Masterstudiengängen, die in spezialisierte berufliche Anwendungsfelder führen.

Die Absolventen des Bachelorstudiengangs Musiktherapie verfügen über ein breit angelegtes Handlungsrepertoire klinischer Musiktherapie. Sie sind so beispielsweise auch in der Lage, zeitlich und thematisch eingegrenzte Projekte mit experimentellen Methoden umzusetzen.

Ziel des Bachelorstudiengangs Musiktherapie ist eine Tätigkeit im Gesundheitswesen, in der Pädagogik oder in der Sozial- und Kulturarbeit. Musik oder ihre Elemente werden in der Musiktherapie im Rahmen der therapeutischen Beziehung verwendet und entfalten so ihre Wirkung.

Bei Interesse am Studiengang Musiktherapie, berät Sie Susann Ricks gerne via Telefon unter 040/3612 2649 447 oder Mail.

  • Studieninhalt und Aufbau
  • Zulassungsvoraussetzungen
  • Berufliche Perspektiven

Studieninhalt und Aufbau

In der künstlerischen Praxis erwerben die Studierenden das Know-how, individuelle und soziale Veränderungs- und Entwicklungsprozesse zu initiieren und zu begleiten, Spielräume zu öffnen und klientenorientiert zu gestalten. Kernelemente des Bachelorstudiums sind daher eine fundierte künstlerische Ausbildung, erfahrungsnahes Lernen in kleinen Gruppen und praxisorientiertes Studieren. Neben der musikalisch-künstlerischen Ausbildung werden psychologische, psychotherapeutische, philosophische und medizinische Grundlagen vermittelt und gelehrt, wie mit musikalischen Mitteln in der beruflichen Praxis gearbeitet werden kann.

Die Studierenden werden zu Musiktherapeuten als reflektierte Praktiker mit wissenschaftlicher Kompetenz ausgebildet, die fähig sind, sich selbständig in die verschiedensten musiktherapeutischen Arbeitsfelder einzuarbeiten und verantwortungsbewusst und reflektiert therapeutisch handeln können.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife, Fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife (§37 HmbHG)

  • oder besonderer Zugang für Berufstätige (§ 38 HmbHG),
  • die Feststellung der künstlerischen und persönlichen Eignung in einem individuellen Aufnahmeverfahren, das sowohl einen musikalisch-praktischen als auch einen Gesprächsteil umfasst. Die künstlerische Eignung bezieht sich auf die musikalische Erfahrung ebenso wie auf die Bereitschaft und das Vermögen sich kreativ auf künstlerische Prozesse einzulassen.

 Die Bewerbung

  • Vollständig ausgefüllter und unterschriebener Zulassungsantrag mit tabellarischem Lebenslauf und zwei aktuellen Passfotos (Namensangabe auf Rückseite),
  • Kopie des Personalausweises (Vorder- und Rückseite),
    bei ausländischen Studierenden Identity-Card,
  • ggf. Nachweis über bisher ausgeübte Tätigkeiten
  • Studienbuch bzw. Studienabschlusszertifikat, sofern der Bewerber an anderen Hochschulen bereits studiert hat.

Berufliche Perspektiven

Absolventen des Bachelorstudiengangs Musiktherapie sind primär künstlerisch-therapeutisch und wissenschaftlich tätig. Musiktherapeuten werden im klinischen Kontext häufig in multi-professionelle Teams eingebunden und praktizieren innerhalb eines Gesamtbehandlungskonzeptes. In sozialen und pädagogischen Tätigkeitsfeldern sind sie mit ihren spezifischen Kompetenzen in eine Teamstruktur eingebunden oder führen wie in der Gesundheitsförderung und der Gesundheitsprävention eigenständige musiktherapeutische Behandlungen durch. Absolventen des Bachelorstudiengangs Musiktherapie finden Arbeit in folgenden Bereichen:

  • Kurativer Bereich, z. B. psychotherapeutische Spezialkliniken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene; psychiatrische stationäre und semistationäre Kliniken, somatische Fachkliniken
  • Rehabilitativer Bereich, z. B. in Fördereinrichtungen für psychisch, geistig und/oder körperlich behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene; ambulante psychiatrische Nachsorgeeinrichtungen; Kliniken für neurologische Rehabilitation
  • Präventiver Bereich, z. B. prophylaktische Arbeit bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an Schulen, Einrichtungen der Flüchtlingshilfe, Beratungszentren
  • Palliativer Bereich, z. B. Palliativeinheiten von Krankenhäusern, ambulantes und stationäres Hospizwesen

Auf einen Blick

Studienbeginn
01. Oktober 2021

Studienform/-dauer
Vollzeit: 6 Semester

Studiengebühr
Vollzeit: 550 € / Monat

Einschreibegebühr
einmalig 100 €

Abschluss
Bachelor of Arts

Einsatzgebiete 

  • Kurativer Bereich
  • Rehabilitativer Bereich
  • Präventiver Bereich
  • Palliativer Bereich 

Susann Ricks
Projektmanagement
»Studium & Lehre«

Telefon040 3612 2649 447
Fax040 3612 26 430
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