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Bücher

Lucia Rainer (2017): On the Threshold of Knowing - Lectures and Performances in Art and Academia. transcript Verlag. Reihe "Critical Dance Studies". 228 Seiten, kart., zahlr. Abb., ISBN 978-3-8376-3804-2

In this in-depth analysis of artistic and academic lectures and performances, Lucia Rainer features an innovative conceptual and methodological tool that augments Goffman's Frame Analysis with a praxeological perspective. This way, she gives profound insight into how knowledge – as a practice and a concept – is associated with clarity rather than truth. Based on four case studies – including John Cage's unpublished and unabridged audio recording of Lecture on Nothing – the study explores how the concept of lecture performances, which adheres to two frames that never entirely blend, provides a space to (re-)negotiate the artistic-academic relationship.

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Cosima Stermann (2017): Wie entsteht Poesie? Intermedialität am Beispiel der Dinglyrik Rainer Maria Rilkes. In der Reihe: Schriften zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg. Hamburg, Potsdam, Berlin: HPB University Press.

Mit der vorliegenden Arbeit stellen wir eine weitere Abschlussarbeit aus dem Studiengang „Expressive Arts in Social Transformation“ (EAST) vor, die sich ein zentrales Profilmerkmal des Studiengangs zum Gegenstand macht: Die intermediale künstlerische Praxis.
Wie entsteht Poesie? Auf welche Weise vermischen und/ oder befruchten sich die verschiedenen Künste in den Neuen Gedichten Rainer Maria Rilkes? Das Dichterische bzw. das sprachliche Idiom des Poetischen wird am Beispiel der Neuen Gedichte „Abendmahl“, „Der Ölbaum-Garten“ und „Magnificat“ von Rainer Maria Rilke, auch unter dem Namen Dinggedichte bekannt, unter intermedialen, d.h. bildnerischen, musikalischen und performativen Gesichtspunkten untersucht.
Der vorliegenden Arbeit liegt jeweils eine phänomenologische Betrachtung, eine Gedichtanalyse sowie eine Gedichtinterpretation der ausgewählten Gedichte zu Grunde. Um das Ineinandergreifen der verschiedenen Künste offen zu legen werden charakteristische poetische Merkmale wie Vers, Strophe, Versmaß, Metapher, Enjambement in den Blick genommen.

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Sabine Rave (2017): Kunst an der Schwelle - Künstlerische Begleitung in Übergangs- und Schwellensituationen. In der Reihe: Schriften zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg. Hamburg, Potsdam, Berlin: HPB University Press.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem Thema, das das Studium „Expressive Arts in Social Transformation“ (EAST) und die damit verbundene Praxis wie ein roter Faden durchzieht: Kunst an der Schwelle. Schwellensituationen, so wird in der Arbeit von Sabine Rave exemplarisch dargelegt, sind das Nadelöhr, durch das Entwicklungs- und Veränderungsprozesse gehen, wenn sie von Altem Abschied nehmen und Neues in die Welt lassen. Wir erleben das als Erschütterung, als Krise oder Verunsicherung, die in der künstlerischen Praxis ein Ausgangspunkt sind, um zu neuen Ufern zu gelangen.

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Ganß, M; Kastner,S.; Sinapius, P. (2016): Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz. Kernpunkte einer Didaktik. Hamburg, Potsdam, Berlin: HPB University Press.

Mit dem vorliegenden Band wird ein bereits an zahlreichen Museen erprobtes Modell für eine sinnesorientierte Kunstvermittlungspraxis für Menschen mit Demenz vorgestellt. Es ist Ergebnis einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie zur Frage, wie die Kunstvermittlung im Museum Menschen mit Demenz individuelle und kollektive Erfahrungen ermöglichen kann, die an ihren spezifischen Potentialen anknüpfen. Ziel ist es, die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe alterserkrankter Menschen zu fördern und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität, Handlungskompetenz und sozialen Integration und damit zur Vermeidung drohender Isolation und Vereinsamung beizutragen. Das Museum ist als sozialer und kultureller Erfahrungsraum für Menschen mit demenziellen Veränderungen besonders gut geeignet, da die ästhetischen Qualitäten von Kunst sich nicht in erster Linie kognitiv und sprachlich vermitteln, sondern vor allem über das sinnliche und emotionale Erleben.

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Jahn, H., Sinapius, P. (Hrsg.) (2016): Künstlerische Arbeit in Veränderungsprozessen / Grundlagen und Konzepte. Hamburg, Potsdam, Berlin: HPB University Press.

Der Sammelband vereinigt Aufsätze zur künstlerischen Arbeit in sozialen, individuell-gesundheitlichen und organisationalen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Er bezieht sich dabei sowohl auf die aktuelle Theoriebildung in künstlerisch-wissenschaftlichen Disziplinen, als auch auf systemisch begründete Konzepte einer künstlerischen Praxis. 

Die wissenschaftliche Fundierung einer künstlerischen Veränderungsarbeit, bei der performative und handlungsorientierte Aspekte im Vordergrund stehen, ist der jüngeren Theoriebildung in den Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaften zu verdanken. Aus dieser Perspektive sollen mit dem hier vorliegenden Buch erstmals die Eckpunkte einer künstlerischen Arbeit in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen theoretisch systematisiert und auf unterschiedliche Praxisfelder bezogen werden.

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Gruber, H., Schmid, G., Sinapius, P., Tüpker, R. (Hrsg.) (2015): Wissenschaftliche Grundlagen der Künstlerischen Therapien, Band 5: Schmid, G., Sinapius, P.: „Artistic Research in Applied Arts“. Hamburg, Potsdam, Berlin: HPB University Press.

Denken, Lehren, Forschen: Entlang dieser drei Schwerpunkte ist die hier vorliegende Aufsatzsammlung gegliedert, welche die künstlerische Forschung im Kontext der künstlerischen Therapien zum Thema hat. Sie berührt damit sowohl den Bereich der Wissenschaft als auch den der Kunst, die sich zunächst als komplementäre Formen des Erkenntnisgewinns gegenüber zu stehen scheinen. Die hier versammelten Aufsätze loten aus, ob und in welcher Weise sich die beiden Bereiche in erkenntnistheoretischer, didaktischer oder methodologischer Hinsicht gegenseitig durchdringen und befruchten können.

Thinking, teaching, researching: the essays collected in this volume, which focuses on the nature of artistic research in arts therapies, touch upon all three of these domains. They thus relate to and address both science and art, two realms which otherwise may at first seem to embody complementary but opposite forms of knowledge. This collection of essays examines the question of to what extent and how art and science can stimulate each other epistemologically, didactically or methodologically.

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Sinapius, P. (2013): „Wie ist es, eine Farbe zu sein?“ – Über Kunst und Liebe, das Schweigen und die Gegenwart. Frank & Timme.

„Arts in Social Transformation“ ist das Leitthema der vorliegenden Aufsatzsammlung, die einen Beitrag leistet zur Theoriebildung der künstlerischen Praxis in sozialen Bereichen: in Schulen, im Stadtteil, in Museen, mit alten Menschen, mit Kindern, in internationalen Projekten. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln geht der Autor der Frage nach, wie eine kunstorientierte Arbeit soziale Veränderungsprozesse unterstützen oder gar auslösen kann: Können soziale Beziehungen ästhetisch sein? Macht Kunst „glücklich“? Wirkt sich künstlerisches Handeln auf die Gestaltung unserer Lebenswirklichkeit aus? Verändert die künstlerische Praxis unser Wahrnehmen und Handeln im Alltag? Beeinflusst sie unsere Kommunikation?

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Michael Ganß (2009): Demenz-Kunst und Kunsttherapie - Künstlerisches Gestalten zwischen Genius und Defizit. Frankfurt am Main: Mabuse

Menschen mit Demenz sind auf beeindruckende Weise in der Lage, sich durch künstlerische Arbeiten auszudrücken und dabei persönliche und künstlerische Entwicklungen zu vollziehen. Michael Ganß, der viele Jahre mit demenziell veränderten Menschen gearbeitet hat, zeigt in seinem Buch auf, wie kunsttherapeutische Begleitung beschaffen sein muss, um solche Entwicklungen zu ermöglichen.
Dazu analysiert er sowohl Werke von "Berufskünstlern", die im Alter an einer Demenz erkrankten, als auch Arbeiten der Menschen, die er selbst kunsttherapeutisch begleitet hat.
Welchen Gewinn ziehen Menschen mit Demenz aus künstlerischem Gestalten? Verändert Demenz die künstlerische Arbeit? Ist die Kunst von Menschen mit Demenz „echte“ Kunst? – Michael Ganß hat ein Grundlagenwerk geschrieben, das differenziert und umfassend die Zusammenhänge zwischen Demenz, Kunst und Therapie beleuchtet.

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Jan Sonntag (2016): Demenz und Atmosphäre - Musiktherapie als ästhetische Arbeit. Frankfurt am Main: Mabuse

Das Gespür für Atmosphären ist eine wichtige Voraussetzung für die Begleitung von Demenzbetroffenen. Jan Sonntag, Musiktherapeut mit jahrelanger Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Demenz, stellt in diesem Buch sein Konzept atmosphärebezogener Praxis vor.
Fundiert durch umfangreiche qualitative Forschungsarbeit verknüpft er die philosophischen Konzepte von Atmosphäre mit der Erfahrungswelt Demenz. Auf dieser Grundlage entwickelt er Schritt für Schritt ein ästhetisches Verständnis von Therapie.
So erhalten sowohl Professionelle in Therapie und Pflege als auch wissenschaftlich Tätige ein klares Bild davon, wie Atmosphären in der Begleitung von Menschen mit Demenz wahrgenommen und gestaltet werden können.

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Sinapius, P. (2010): Ästhetik therapeutischer Beziehungen – Therapie als ästhetische Praxis. Aachen: Shaker Verlag.

Wir gehen Beziehungen ein, indem wir Spielräume schaffen, in denen sie sich vollziehen können, indem wir uns auf den Anderen einstimmen, dem wir begegnen, indem wir mit ihm ein Stück des Weges gehen und – wenn wir Glück haben – eine Geschichte mit ihm teilen. Die Künste können uns lehren, wie man sich gemeinsam bewegt, sich einstimmt, die Welt mit anderen Augen sieht und sich dem Anderen, Neuen oder Überraschenden öffnet. Die Künste sind aber nicht darauf aus, uns die Welt verfügbar zu machen: Was zu uns spricht, liegt nicht in unserer Macht.
Das ist ein Grundzug des Dialogischen.

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