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Das kleine Buch und die Säule

Der Animationsfilm, der zu sehen ist, wurde von einer Studentin des neuen Kunsttherapievollzeitstudienganges produziert. Dieser ist das Ergebnis einer kunsttherapeutischen Intervention im Modul M1, Einführung in die Kunsttherapie.
Thematisiert wurde der Unterschied zwischen kontextabhängiger Beschreibung eines Gegenstandes (Bedeutung) einerseits und den ästhetischen Qualitäten eines Gegenstandes andererseits.Alle Studienanfängerinnen haben einen Gegenstand mitgebracht, die für sie aktuell von Bedeutung ist. Diesen Gegenstand haben sie einer anderen Studierenden gegeben. Diese hat die wahrnehmbaren Qualitäten des Gegenstandes ohne Kenntnis von dessen Bedeutung beschrieben. Der Perspektivenwechsel von Bedeutungen zu Qualitäten kann zu einer veränderten Wahrnehmung führen. Die Studierenden tauschten sich über den Einfluss auf ihre Wahrnehmung aus. 
Die Gegenstände wurden dann von den Studierenden an einen subjektiv passenden Ort auf dem Campus Arts and Change  positioniert. Es ging dabei um die Erkundung und räumliche Wahrnehmung des Campus und des Gegenstandes und um Qualitäten der Entsprechung und Verortung. Dies wurde fotografisch dokumentiert. 
Den Abschluss der Intervention bildete eine poetische Intervention, in der eine Geschichte, ein Gedicht oder ein sprachliches Fragment mit der Installation verknüpft wurde. Ein Rahmenelement der poetischen Intervention war, dass das Foto den Anfangs- oder Endpunkt einer zeitlichen Entwicklung darstellen sollte.Christina Sarli hat diese Intervention in diesen Animationsfilm übersetzt.

Susann Ricks
Studierendenservice

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