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Brown Bag Lunch Talk

Was ist der »Brown Bag Lunch Talk«?
Ein neues Format für das Department mit dem Ziel zu Netzwerken, nach außen zu blicken und Menschen kennenzulernen, die die Frage »Wozu Kunst?« aus ihrer Praxis beantworten können. 

Wie läuft die Veranstaltung ab?
Zu jedem Termin kommt ein Gast aus dem professionellen, kulturellen und sozialen Umfeld zu uns und gibt einen kurzen Einblick auf aktuelle und zukünftige Projekte.

Nach einer kurzen Vorstellung und Einführung gibt es einen Vortrag. Anschließend ist genügend Zeit und Raum für Fragen, Diskussionen und zum Netzwerken – mit den Gästen und untereinander. 

Gibt es da etwas zu Essen?
Jeder bringt sein »Lunch« im »Brown Bag« mit, das während des »Talks« eingenommen wird.

Die Termine:
10. April
BBLT #1: Amelie Deufelhard, Intendantin Kampnagel

29. Mai
BBLT #2: Nicola Bramkamp »Save the World«

12. Juni 
BBLT #3: mit Kunstverein Harburg, Annette Hans & Rebekka Seibert

3. Juli
BBLT #4: mit Martha Starke & Marco Antonio Reyes Loredo / Zinnwerke Wilhelmsburg

Wozu Kunst im Stadtteil?
Flohmarkt als unterkulturelles Stadtteilfest, Kochen als Integrationsmassnahme oder die interdisziplinären Sommer-School als Stadtteilentwicklung – die Zinnwerke am Kulturkanal geben sich als ein Möglichkeitsraum und Gestalter. Welche Möglichkeiten gibt es da für die Kunst?

Uhrzeit:
jeweils von 12:45–14:00 Uhr

Konzept und Moderation: 
Imanuel Schipper

BBLT #3 — Impressionen vom 12. Juni

Wozu ein Kunstverein im 21. Jahrhundert? Was macht der Kunstverein Harburger Bahnhof? Und was hat Kuratieren mit CARE zu tun? Annette Hans & Rebekka Seubert, die künstlerischen Leiterinnen des Kunstverein Harburger Bahnhof beantworten alle diese Fragen und berichteten von ihrer Arbeit.

Kunst, die anstößt, erschließt Perspektiven. Deshalb ist der Kunstverein Harburger Bahnhof eine unverzichtbare Adresse für wachsame Geister. Er versteht sich als Bühne für die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen aktuellen künstlerischen Schaffens. Alte Antworten reichen am Beginn des 21. Jahrhunderts nicht mehr aus. Die Erfolgsinstitutionen der Industriegesellschaft sind ins Wanken geraten. Die Menschen sind verunsichert und spüren, dass tradierte Formeln keine Ordnung mehr schaffen. Das Gleichgewicht zwischen individueller Freiheit und sozialer Sicherheit ist offenkundig nicht gewahrt. Es gibt keinen gültigen ethischen Konsens und es fehlt eine kulturell tragfähige, zukunftsorientierte gesellschaftliche Basis. In einer solchen Situation ist die richtige Antwort nicht die Herstellung einer formierten Gesellschaft, sondern das Erzeugen einer Atmosphäre der Offenheit. Wichtig sind dann Räume für wachsame Reflektionen und Menschen, die nicht die Wirkungslosigkeit alter Regeln beklagen, sondern neue Visionen mitgestalten. Der Kunstverein Harburger Bahnhof ist so ein Ort der Innovation, neue Wege zu neuen Zielen zu beschreiten. Es geht nicht um die Bestätigung für Vergangenes, sondern um einen zeitgemäßen Rahmen für Identität und den Konsens kultureller Ziele. Die Kreativität der Künstler eröffnet gleichzeitig Chancen zur Relativierung und Erneuerung.

BBLT #2 — Impressionen vom 29. Mai

Wozu Kunst? – zur Rettung des Klimas?
Die Dramaturgin (u.a. Schauspielhaus Hamburg) und Schauspielintendantin (Theater Bonn, bis 2018) gründete 2014 das Festival SAVE THE WORLD und veranstaltet unter diesem Label Konferenzen und und Veranstaltungen im Schnittbereich zwischen den Künsten und den  Wissenschaften, insbesondere im Beriech der Klimaveränderungen unter anderem auch für die Welt-Klimakonferenzen der Vereinten Nationen. Im Sommer 2019 zieht Nicola Bramkamp wieder nach Hamburg.

BBLT #1 – Impressionen vom 10. April

  • BBLD #1
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Zum ersten Termin kam Amelie Deufelhard, die Intendantin von Kampnagel, die u.a. dadurch bekannt wurde, dass die AfD sie aufgrund eines künstlerisch-sozialen Projekts mit Geflüchteten verklagt hat. 

Susann Ricks
Studierendenservice

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