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Kunst mit Flüchtlingen: Ein Projekt im Studiengang EAST

Was auch immer Menschen bewegt ihre Heimat zu verlassen, Krieg, Folter, Not, Elend: sie haben einen langen Weg hinter sich, einen Weg mit einer ungewissen Zukunft. Sie leben auf engstem Raum mit Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammen, die verschiedene Sprachen sprechen. Sie warten auf Asyl, dürfen nicht arbeiten, haben Sorgen um die, die in der Heimat zurückgeblieben sind und fürchten eine mögliche Abschiebung.

Die Studenten des 2. Semesters des Studiengangs Expressive Arts in Social Transformation (EAST) haben im Rahmen des Studiums in einem viertägigen Projekt mit ihnen künstlerisch gearbeitet. Sie haben einen Raum geschaffen, in dem sich die Flüchtlinge unterschiedlicher Kulturen und Sprachen begegnen konnten. einen Raum, in dem sie ihre Kompetenzen einbringen und weitergeben konnten: „Endlich einmal wieder etwas Sinnvolles tun“. Den Gedanken und Gefühlen Raum geben, der eigenen Identität Ausdruck verleihen im Grau der Containerstadt. Gleich ob still für sich allein oder mit anderen: Es hat etwas verändert.

Susann Ricks
Studierendenservice

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