• Brown Bag Lunch Date
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Brown Bag Lunch Talk

Was ist der »Brown Bag Lunch Talk«?
Es ist ein Format für das Department mit dem Ziel zu Netzwerken, nach außen zu blicken und Menschen kennenzulernen, die die Frage »Wozu Kunst?« aus ihrer Praxis beantworten können. 

Wie läuft die Veranstaltung ab?
Zu jedem Termin kommt ein Gast aus dem professionellen, kulturellen und sozialen Umfeld zu uns und gibt einen kurzen Einblick auf aktuelle und zukünftige Projekte.

Nach einer kurzen Vorstellung und Einführung gab es einen Vortrag. Anschließend ist genügend Zeit und Raum für Fragen, Diskussionen und zum Netzwerken – mit den Gästen und untereinander. 

Gab es da etwas zu Essen?
Jeder bringt sein »Lunch« im »Brown Bag« mit, das während des »Talks« eingenommen wird.

BBLT #7 — Impressionen vom 29. Januar

  • Carmen Oberst
  • Carmen Oberst bei der MSH

Am 29. Januar 2020 durften wir Carmen Oberst begrüßen. Carmen Oberst arbeitet als freie Künstlerin, Autorin, Dozentin und Kuratorin in Hamburg. Ob Fotokunst, Installation oder Performance – Carmen Oberst versteht sich als „Gedankensammlerin“, der es um die „Artikulation mit Bildern" geht. Inhalte dürfen nicht durch Äußerlichkeiten verloren gehen“. Die Kunst darf „nichts erzwingen“, sie sollte „das Unbewusste fördern“ und“ das „Unerwartete als Kostbarkeit begreifen“.[1] Ihr Ausstellungsprojekt PHOTO.KUNST.RAUM ist Anlaufstelle für Künstler und Kreative. Im Kollektiv werden Ausstellungen konzipiert und monatlich an unterschiedlichen Orten dargeboten. Für das Jahr 2020 stehen alle Ausstellungen weitgehend unter dem Thema SELBST - Erinnerungen, Sublimierung, Vorlass.

Mehr Informationen zu Carmen Oberst gibt es hier https://www.photokunstraum-hamburg.com/

 

[1] Textauszug von Ulla Lohmann - C14 aus der Publikation  Carmen Oberst - Straße der Meteoriten, 2015

BBLT #6 — Impressionen vom 22. Januar

  • Brown Bag Lunch Talk Larissa Kikol
  • Brown Bag Lunch Talk Larissa Kikol Hannes Jahn

Ausgehend von der Frage "Muss Kunst oder kann sie nicht?" hat die Kunstkritikerin und Kunstwissenschaftlerin Larissa Kikol mit uns über die Verantwortung von Künstlern im gesellschaftlichen und politischen Kontext diskutiert.

Larissa Kikol schreibt regelmäßig für u.a. Kunstforum International, Die Zeit, Kunstzeitung, art und mare und lehrt als Dozentin an Kunsthochschulen und Universitäten in Deutschland und Frankreich.

Mehr Informationen zu Larissa Kikol gibt es unter https://larissakikolde.wordpress.com/

BBLT #5 — Impressionen vom 04. Dezember

Mit unserem Gast, dem Komponisten und Interaktionskünstler Bernhard König, haben wir über Klima und Musik diskutiert.

Da die Klimakrise neue gesellschaftliche Bündnisse fordert, muss sich das Konsum- und Mobilitätsverhalten der Menschen flächendeckend verändern – das ist nicht nur eine politische, sondern auch eine große kulturelle Aufgabe.

Bernhard König beschäftigt in diesem Kontext die Frage, wie eine klimaschonende und zukunftsfähige Musikkultur aussehen kann. Dafür sucht er den Dialog mit Menschen unterschiedlichster Herkunft, Generationen und Gesellschaftsschichten.

Wie kann mit Musik und Kultur das Klimabewusstsein befördert werden? Kann aus „Verzicht“ und „Verbot“ Verschönerung werden? An welchen Stellen können Kulturinstitutionen auf sinnvolle Weise die eigene Umweltbilanz verbessern? Warum spiegelt sich in den gegenwärtigen Klimaprotesten nicht die kulturelle Vielfalt unseres Landes wider? Und wie klingt „Postwachstumsmusik“?

Welchen Beitrag können wir leisten?

Mehr Infos zu Bernhard König gibt es unter www.schraege-musik.de

BBLT #3 — Impressionen vom 12. Juni

Wozu ein Kunstverein im 21. Jahrhundert? Was macht der Kunstverein Harburger Bahnhof? Und was hat Kuratieren mit CARE zu tun? Annette Hans & Rebekka Seubert, die künstlerischen Leiterinnen des Kunstverein Harburger Bahnhof beantworten alle diese Fragen und berichteten von ihrer Arbeit.

Kunst, die anstößt, erschließt Perspektiven. Deshalb ist der Kunstverein Harburger Bahnhof eine unverzichtbare Adresse für wachsame Geister. Er versteht sich als Bühne für die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen aktuellen künstlerischen Schaffens. Alte Antworten reichen am Beginn des 21. Jahrhunderts nicht mehr aus. Die Erfolgsinstitutionen der Industriegesellschaft sind ins Wanken geraten. Die Menschen sind verunsichert und spüren, dass tradierte Formeln keine Ordnung mehr schaffen. Das Gleichgewicht zwischen individueller Freiheit und sozialer Sicherheit ist offenkundig nicht gewahrt. Es gibt keinen gültigen ethischen Konsens und es fehlt eine kulturell tragfähige, zukunftsorientierte gesellschaftliche Basis. In einer solchen Situation ist die richtige Antwort nicht die Herstellung einer formierten Gesellschaft, sondern das Erzeugen einer Atmosphäre der Offenheit. Wichtig sind dann Räume für wachsame Reflektionen und Menschen, die nicht die Wirkungslosigkeit alter Regeln beklagen, sondern neue Visionen mitgestalten. Der Kunstverein Harburger Bahnhof ist so ein Ort der Innovation, neue Wege zu neuen Zielen zu beschreiten. Es geht nicht um die Bestätigung für Vergangenes, sondern um einen zeitgemäßen Rahmen für Identität und den Konsens kultureller Ziele. Die Kreativität der Künstler eröffnet gleichzeitig Chancen zur Relativierung und Erneuerung.

BBLT #2 — Impressionen vom 29. Mai

Wozu Kunst? – zur Rettung des Klimas?
Die Dramaturgin (u.a. Schauspielhaus Hamburg) und Schauspielintendantin (Theater Bonn, bis 2018) gründete 2014 das Festival SAVE THE WORLD und veranstaltet unter diesem Label Konferenzen und und Veranstaltungen im Schnittbereich zwischen den Künsten und den  Wissenschaften, insbesondere im Beriech der Klimaveränderungen unter anderem auch für die Welt-Klimakonferenzen der Vereinten Nationen. Im Sommer 2019 zieht Nicola Bramkamp wieder nach Hamburg.

BBLT #1 – Impressionen vom 10. April

  • BBLD #1
  • BBLD #1
  • BBLD #1

Zum ersten Termin kam Amelie Deufelhard, die Intendantin von Kampnagel, die u.a. dadurch bekannt wurde, dass die AfD sie aufgrund eines künstlerisch-sozialen Projekts mit Geflüchteten verklagt hat. 

Susann Ricks
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