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Schwerpunkt Bildende Kunst im Studiengang »Expressive Arts in Social Transformation« (EAST)

Neben dem Schwerpunkt Musik kann im Studiengang EAST mit dem Schwerpunkt Bildende Kunst studiert werden. Bewerber, die sich schwerpunktmäßig mit bildnerischen Medien beschäftigen wollen, absolvieren etwa 30% des Studiums in bildnerisch-künstlerischer Theorie und Praxis. Darüberhinaus lernen sie auch die Grundlagen anderer Künste kennen: Musik, Performing Arts, Poesie, digitale Medien.

Bildende Kunst in sozialen Veränderungsprozessen

In Zeiten der digitalen Bilderflut spielt der Umgang mit Bildern eine zunehmende Rolle. Bilder sind nicht unwesentlich daran beteiligt, wie wir die Welt sehen und in ihr handeln.

Was passiert, wenn wir ein Bild wahrnehmen? Von welchen Faktoren ist abhängig, was uns erscheint? Wenn wir mit Bildern oder durch Bilder handeln, an ihnen Erfahrungen machen oder ihnen Bedeutungen zuschreiben, so tun wir das auf eigene und auf fremde Gefahr. Wahrnehmung ist nicht ein passives Geschehen, sondern ein aktiver Vorgang, der Bilder hervorbringt und einen Adressaten hat. Unter diesem Blickwinkel verlagert sich in der künstlerischen Praxis das Gewicht von dem Hervorbringen bildnerischer Werke auf den Wahrnehmungsvorgang selber, von dem es abhängt, was wir als Bild realisieren, was wir in einem Bild erkennen oder was wir mit Bildern bewirken können. Wir sind mehr denn je von solchen Bildern umgeben, die sich nicht einfach visuell vermitteln und sprachlich erschließen lassen. Sie sind Teil unseres Lebens und unserer Geschichte. Es kommt darauf an, was wir mit ihnen machen.

Daher eignet sich die bildende Kunst für Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in unterschiedlichen sozialen Feldern, bei denen es immer auch darum geht, wie wir mit den Bildern umgehen, die uns leiten: In der intergenerativen Arbeit, in der Arbeit mit jungen und alten Menschen, in der Arbeit in sozialen Brennpunkten, im Strafvollzug usw.

  • Studieninhalte und Aufbau
  • Zulassungsvoraussetzungen
  • Berufliche Perspektiven

Studieninhalte und Aufbau

Ca. 30% des Unterrichts wird im Schwerpunkt Bildende Kunst studiert. Die verbleibenden 70% werden gemeinsam mit den Studierenden des Schwerpunkts Musik unterrichtet. Das Schwerpunktstudium umfasst vor allem die Vermittlung einer soliden Grundlage künstlerischer Praxis und Theorie in Bezug auf unterschiedliche Praxisfelder:

  • Die Entwicklung des Kunst- und Bildbegriffs im 20. und 21. Jahrhundert
  • Bildnerische Techniken 

  • Graphisches Gestalten 

  • Kompositionslehre 

  • Werkbetrachtung und Reflektion 

  • Strategien und Konzepte bildnerischen Gestaltens 

  • Performative künstlerische Strategien 

  • Künstlerische Projektarbeit: Konzeptentwicklung, Realisierung
  • Berufliche Perspektiven

Verantwortlich und Ansprechperson: Prof. Peter Sinapius

eMail an peter.sinapius(at)medicalschool-hamburg.de

Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen sind:

  • Teilnahme an einem Aufnahmegespräch.
  • Hochschulzugangsberechtigung bzw. entsprechende Prüfung.
  • Künstlerische Eignung
  • Bei der Auswahlentscheidung finden folgende Kriterien Berücksichtigung:
  • Studienmotivation, berufliche Perspektiven, persönliche Eignung, beruflicher Werdegang, Fort- und Weiterbildungen.

Berufliche Perspektiven

Für die Absolventen des Studiengangs EAST öffnet sich ein weites Feld einer möglichen beruflichen Praxis: in Bildungseinrichtungen, im Stadtteil, im Strafvollzug, im Museum, in Unternehmen. Mit Kindern, mit alten Menschen, mit Kranken, in Konflikten und in Krisensituationen. Darüber hinaus bietet der Studiengang EAST einen Zugang zu den Masterstudiengängen Kunsttherapie, Musiktherapie (in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater), Peacebuilding, Coaching und Soziale Arbeit.

> Praxisfelder des Studiums

Schwerpunkt Bildende Kunst

Prof. Peter Sinapius

Telefon 040 361 2264 9443 
Telefax 040 361 226 430
E-MailE-Mail senden

Infoblatt zum Studiengang